Nahtloses 5G-SA-Roaming für den Verkehrskorridor Griechenland–Bulgarien
Ein wichtiger Moment für die europäische 5G-Konnektivität im Südosten unseres Kontinents: Die beiden Mobilfunkanbieter COSMOTE Greece und A1 Bulgaria haben im Rahmen des 5G-SEAGUL-Projekts 5G-SA-Roaming zwischen ihren Mobilfunknetzen gestartet. Das Projekt wird durch das Programm „Connecting Europe Facility“ (CEF) der Europäischen Union kofinanziert.
Die Projektziele umfassen den Aufbau voll funktionsfähiger, hochmoderner 5G-Netze entlang eines mehr als 450 km langen Autobahnkorridors zwischen Velestino in Griechenland und Sofia in Bulgarien. Darüber hinaus sollen praxisnahe Anwendungen im Bereich kooperative, vernetzte und automatisierte Mobilität (CCAM) validiert werden. Außerdem untersucht das Projekt die Komplexität und Herausforderungen eines nahtlosen 5G-Roamings im Grenzgebiet zwischen Promahonas (GR) und Kulata (BG).
Das 5G-SEAGUL-Projekt leistet einen aktiven Beitrag zu den Zielen der EU-Gigabit-Gesellschaftsstrategie und der EU-Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität. Dafür wird die 5G-Konnektivität entlang eines bedeutenden Abschnitts des Orient-East-Med-Korridors ausgebaut. Dieser zählt zu den wichtigsten europäischen Verkehrskorridoren. Derzeit gibt es 31 vergleichbare Projekte mit 25 teilnehmenden EU-Mitgliedstaaten. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei 308 Millionen Euro. Davon werden 146 Millionen Euro durch EU-Fördermittel abgedeckt.
Der gemeinsame Start des 5G-SA-Roamings ist ein wichtiger Meilenstein, um mobile Dienste der nächsten Generation entlang zentraler Verkehrswege wie Straßen, Schienen und Wasserstraßen zu ermöglichen. Ziel ist es, bis 2027 ein europaweites Verkehrsnetz aus 5G-Korridoren aufzubauen. 5G-Korridore sind 5G-Systeme, die die sehr hohen Anforderungen der EU an Verkehrssicherheit und den digitalen Bahnbetrieb erfüllen. Dazu zählen Sicherheit, extrem hohe Zuverlässigkeit, geringe Latenzzeiten und hohe Datenübertragungsraten.
Europas 5G-Ökosystem weiter voranbringen
Bei T Wholesale setzen wir uns seit Langem für fortschrittliche mobile Konnektivität, nachhaltige Mobilität und grenzüberschreitende digitale Dienste in Europa ein. Gemeinsam mit verschiedenen Unternehmen aus der Branche haben wir bereits zahlreiche Proofs of Concept umgesetzt, sowohl innerhalb Europas als auch weltweit.
Wir haben am 5G-SEAGUL-Projekt mitgewirkt, indem wir unsere Mobilfunktochter COSMOTE Greece dabei unterstützt haben, diese Ziele mithilfe unserer innovativen ausgelagerten SEPP-Lösung zu erreichen.
Sicherheit spielt beim grenzüberschreitenden Roaming eine zentrale Rolle. Diese gewährleisten wir durch unsere konzernweit gehostete SEPP-Lösung für das „Family & Friends“-Angebot. Sie ist Teil unseres Security-by-Design-Konzepts „Magenta Security Roaming“. Der 5G-SA-Roaming-Service vermeidet Hubs und reduziert „Man-in-the-Middle“-Sicherheitsrisiken im 5G-SA-Roaming. Außerdem enthält er eine integrierte Firewall, die den GSMA-FS.36-Empfehlungen vollständig entspricht.
„Das 5G-SEAGUL-Projekt ist das erste einer Reihe EU-geförderter Projekte, das live geht, und ein wichtiger Schritt für die Zukunft der grenzüberschreitenden Konnektivität in Europa“, sagt Nicholas Nikrouyan, unser Vice President Voice, Mobile & Digital Solutions.
„Das Testen von 5G-SA-Roaming mit nahtloser Übergabe für Daten und Sprache ist entscheidend, um zukünftige, anspruchsvollere Anwendungsfälle vorzubereiten. Eine zentrale Anforderung, die viele dieser Dienste gemeinsam haben, ist die Sicherheit im Roaming. Mit der Einführung unseres konzernweit gehosteten SEPP-Services waren wir Vorreiter in der Branche bei der Lösung dieses Themas. Der Service ermöglicht es Betreibern wie COSMOTE Greece, ihre eigenen Sicherheitsrichtlinien in jeder Roaming-Beziehung durchzusetzen.“
Mehr erfahren: Technological innovation in Europe’s first 5G+ cross-border corridor with the participation of COSMOTE TELEKOM
![[Translate to German:] EU-funded 5G SEAGUL Project Goes Live](/fileadmin/_processed_/9/9/csm_Cosmote_Background_295f55aaf7.jpg)